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Frauen im handwerklichen Bergbau und die Stärkung ihres Einflusses

Anlässlich des Internationalen Frauentags möchten wir die stillen Heldinnen unserer Branche würdigen – und zwar die Frauen im handwerklichen Bergbau. Durch ihre Ausdauer, ihr Engagement und ihre harte Arbeit tragen sie dazu bei, dass weltweit wunderschöne Schmuckstücke entstehen können.

Dank unserer Partnerschaft mit The Impact Facility (TIF) erhielten wir das Privileg, handwerkliche Minen in Kenia zu besuchen. The Impact Facility ist ein soziales Unternehmen, das darauf abzielt, Bodenschätze zum Wohlstand der Gemeinschaft zu nutzen. Von handwerklichen Bergarbeiter:innen über die Ingenieur:innen von TIF bis hin zur Leiterin der Frauenkooperative im Osiri-Matanda-Bergbau Komplex – während unseres Besuches, lernten wir bemerkenswerte Frauen kennen, die diesen vielschichtigen Sektor prägen. Wir hatten die wertvolle Möglichkeit, mit diesen Frauen zu sprechen, ihre Lebensumstände und die Leidenschaft, die sie in ihre Arbeit einbringen, besser zu verstehen.

Natasha ist Ingenieurin und arbeitet gemeinsam mit dem TIF-Team daran, handwerkliche Bergbaugemeinschaften dabei zu unterstützen, ihre Leistungen im Bereich Umwelt, Soziales sowie Unternehmensführung zu verbessern. Ihr Ziel besteht darin, die Produktivität zu erhöhen und den Bergbau zu einer Quelle würdevoller Arbeit für Gemeinschaften zu machen, die häufig in einem Teufelskreis der Armut gefangen sind. Mit Natasha haben wir über ihr Studium, die Rolle von Frauen im Bergbausektor und wie wir dazu beitragen können, die Selbstbestimmung von Frauen ihrer Branche zu stärken, gesprochen.

Was hat dich dazu bewegt, Bergbauingenieurwesen zu studieren, ein Fachgebiet, das bis heute von Männern dominiert wird? 

Bereits in jungen Jahren entdeckte ich meine Faszination für Mineralien, aus der eine Leidenschaft entstand – und genau diese hat mich schließlich zu einem Studium des Bergauingineurwesens geführt. Besonders begeistert hat mich der Reiz zu verstehen, wie etwas so Schönes aus den Tiefen der Erde auftauchen kann, zum Beispiel ein Edelstein, der in gewöhnlicher Erde verborgen liegt. Diese Neugier hat mich dazu bewegt, in den Bereich Bergbautechnik einzusteigen – ein Gebiet, das traditionell von Männern dominiert wird.

Was macht deine Leidenschaft für die Arbeit im handwerklichen Bergbau aus? Und könntest du uns mehr über die Rolle der Frau in diesem Sektor erzählen?

„Die Entscheidung mit handwerklichen Bergbaugemeinschaften zu arbeiten, war für mich eine ganz logische Konsequenz. Es geht dabei nicht nur um den Abbau von Mineralien, sondern auch darum, die komplexe Dynamik dieser Gemeinden zu verstehen und sie durch Wissen sowie zukunftsfähige Praktiken zu stärken. Frauen sind im handwerklichen und kleinen Bergbau (ASM) oft vom Erzabbau ausgeschlossen und auf Aufgaben in späteren Phasen beschränkt, beispielsweise der Verarbeitung. Dieser Ausschluss behindert nicht nur ihre Beteiligung, sondern setzt sie auch einem größeren Risiko aus, vor allem für Quecksilbervergiftungen.

Eine bedeutende Gefahr für Frauen in diesen Gemeinschaften besteht in den schädlichen Auswirkungen der täglichen Belastung durch giftiges Quecksilber. Da sie während der Verarbeitungsphase mit dieser Substanz arbeiten, gefährden sie unwissentlich ihre Gesundheit und geben dieses Risiko über das Stillen an ihre Kinder weiter.”

Wir haben mit der Vertreterin der Frauenkooperative in Osiri Matanda gesprochen und sie hat uns mehr über diese Bedenken erzählt. Osiri Matanda ist ein dynamischer Bergbaukomplex, in dem 3.000 Arbeiter:innen in 30 verschiedenen Schächten leben und arbeiten. Als Akteurin des Wandels in ihrer Gemeinde setzt sich Phylis für bessere Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit der Frauen ein.

Natasha, was können wir tun, um Frauen im Bergbau zu unterstützen?

Die wirtschaftliche Stärkung von Frauen im ASM könnte durch die Ausbildung in verbesserten Verarbeitungstechniken sowie durch den Aufbau direkter Verbindungen zum Markt, statt über Makler, erheblich verbessert werden. Wenn Frauen Zugang zu besseren Verarbeitungsmethoden erhalten und direkt mit dem Markt in Kontakt treten können, werden auch ihre Gewinne erheblich steigen. Dies wiederum verbessert ihre finanzielle Lage und festigt ihre Rolle in der Gemeinschaft, was ein Gefühl von Selbstbestimmung fördert. Im Zentrum steht die Transformation des handwerklichen Bergbaus hin zu einer Quelle für die Verbesserung der Selbstbestimmung von Frauen durch Bildung, Sensibilisierung und den gleichberechtigten Zugang zu Ressourcen.Eine integrativere und nachhaltigere Zukunft für die Gemeinschaften des handwerklichen Bergbaus können wir vorantreiben, indem wir Barrieren abbauen und den Frauen das nötige Werkzeug an die Hand geben, um sich den Herausforderungen zu stellen.”

In diesem Zusammenhang zielt unsere Partnerschaft mit The Impact Facility darauf ab, durch unsere Beiträge eine neue Generation von Bergbauingenieur:innen dabei zu unterstützen, den Einsatz von Quecksilber bei der Goldverarbeitung zu eliminieren. Eine der Minen, die wir mit Stolz unterstützen, wird von Esther geleitet, einer Mutter von fünf Kindern und Großmutter von zwei Kindern. Esther arbeitet seit über 20 Jahren im Bergbau und ist inzwischen verwitwet. Dank ihrer Arbeit in der Mine kann sie ihre Familie ernähren und ihren Kindern eine Ausbildung ermöglichen. Sie arbeitet mit fünf anderen Frauen zusammen und verfolgt ehrgeizige Ziele: Sie will ihr Geschäft ausbauen, mehr Frauen in ihrer Gemeinde beschäftigen und dank der Unterstützung durch den TIF Gold aus Kenia exportieren. Mit Hilfe des technischen Teams von TIF und dem Beitrag von BRUNA wird Esther eine neue Verarbeitungstechnik testen, die den Einsatz von Quecksilber überflüssig macht. Wenn diese Innovationen erfolgreich umgesetzt werden, könnten sie für die gesamte Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung sein.

Im Rahmen des Internationalen Frauentags wollen wir den Mut, die Widerstandsfähigkeit und die Führungsqualitäten von Frauen im handwerklichen Bergbau würdigen. Ihre Geschichten erinnern uns an die transformative Kraft der Geschlechtergleichstellung und daran, wie wichtig es ist, Initiativen zur Stärkung der Rolle der Frau weltweit zu unterstützen.

Photo credits: David Sturmes | TIF & Joshua Rukundo | Solidaridad

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